Junge Politiker streiten hitzig über Bundeswehr

Oktober 9, 2010 Aktuell

“Bundeswehr raus aus Schulen” hieß das umstrittene Thema der aktuellen Viertelstunde im Jugendlandtag. Die Fraktionen teilten sich klar in ein rot-rot-grünes und ein schwarz-gelbes Lager.

von Ruben Höppner

Tobias Köhler bei der Plenarsitzung

Bei den Themen der aktuellen Stunde haben die Abgeordneten des Jugendlandtags Nordrhein-Westfalen über das Thema “Bundeswehr raus aus Schulen” debattiert. Die Debatte wurde aber zu einer hitzigen Diskussion über die Bundeswehr.

Die Grünen und die Linke als Antragsteller argumentierten gegen die Werbung der Bundeswehr an Schulen und Universitäten. Schüler würden manipuliert und hätten keine Wahlmöglichkeit, ob sie an Informationsveranstaltungen teilnehmen wollten. Außerdem kritisierten die Nachwuchspolitiker, es kämen zu junge und unerfahrene Soldaten an die Schulen.

Richard Dietrich (Linkspartei) forderte mehrfach “nie wieder Krieg” und wurde dabei von der CDU und der FDP durch Lacher und Klopfer gestört. Boris Müller (CDU) sagte, nur aufgrund der Arbeit der Bundeswehr könnten die Deutschen in Freiheit leben. Die Unions-Vertreter befürworteten klar die Werbung der Bundeswehr an Schulen.

Aus der SPD kam Untertsützung für Grüne und Linke. Jonathan Röder forderte die sofortige Auflösung des Vertrages, der die Werbung an Schulen und Universitäten erlaubt. Vertreter der CDU riefen mehrfach dazwischen.

Als letztes kam die FDP zu Wort. Tobias Köhler sagte: “Sie sterben für unsere Freiheit und Sicherheit.”  Für diese Worte erntete er viele Buhrufe aus den Reihen von Rot-Rot-Grün. Köhler sagte, Soldaten müssten als Vorbilder dienen. Somit sei die Werbung an Schulen klar gerechtfertigt. Köhler bekam Applaus aus den Reihen der CDU und seiner eigenen Partei.

Junge Liberale sind gegen Politik der Bundes-FDP

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