Jugend-FDP-Fraktion berät über Bildung

Oktober 9, 2010 Aktuell

Die jugendlichen Vertreter der FDP haben beim Jugendlandtag Nordrhein-Westfalen über Deutschlands Bildung debattiert. Das Hauptthema: Sollen Schüler in zwölf oder 13 Jahren zum Abitur kommen? Dabei ginge es auch um die Kostenfrage.

von Hanna Liesenfeld
Die FDP-Fraktion im Jugendlandtag debattierte über das Abitur nach zwölf oder 13 Schuljahren Foto: S. Hofschlager/pixelio.de

Die FDP-Fraktion im Jugendlandtag debattierte über das Abitur nach zwölf oder 13 Schuljahren Foto: S. Hofschlager/pixelio.de

Die FDP-Fraktion des Jugendlandtags hat hitzig diskutiert. Es ging um die Bildungspolitik, um den Wunsch Kontinuität ins Bildungssystem zu bringen und die Vor- und Nachteile, der acht- oder neunjährigen Schulzeit auf dem Gymnasium, auch G8 und G9 genannt.

In Nordrhein-Westfalen wurde die kürzere Schulzeit schon eingeführt. Die Jugendlichen können also gut mitreden, da sie selbst betroffen sind. Manche können im 13. Schuljahr ihren Abschluss machen, andere schon im Zwölften. Doch über eines, waren sich alle einig: Es muss eine Vereinheitlichung her. Eine die bleibt und nicht mit Beginn der nächsten Legislaturperiode geändert wird.

Es kam der Vorschlag einen Rat für Schulen einzurichten, der sich ausschließlich um Bildungsfragen kümmern und das Bildungssystem weniger abhängig von Regierungswechseln machen würde.

Die mögliche Wiederaufnahme von G9 stieß bei den Vertretern der FDP-Fraktion auf Ablehnung. Kommunen, die große Investitionen für den Wechsel zu G8 vornehmen mussten, würden erneute Schulden nur schwer verkraften. Für eine Mischung aus dem G8 und G9 System stünden den Schulen weder genug Lehrer, noch genügend Geld zur Verfügung.

Daher entschieden sich die Teilnehmer des Jugendlandtags innerhalb der FDP für den Erhalt und die Optimierung des 12-jährigen Schulsystems.

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