Kommentar: Die Politik muss mehr Praktika anbieten

Oktober 9, 2010 Ehrenamt, Jugendlandtag

Ein Praktikum, vor allem im Ausland ist heutzutage äußerst wichtig. Aber auch das Praktikum am Heimatort kann viel bewirken, meint Anne Böhm. Außerdem muss es mehr Praktikanten in der Politik geben.

Die große Wichtigkeit eines Praktikums für Jugendliche besteht darin, weg von der trockenen Theorie in der Schule zu kommen und in die reale Arbeitswelt hineinschnuppern zu können. Jugendliche lernen so, sich zu orientieren, etwas für das Gemeinwohl zu tun.

So fordern auch die Parlamentarier des dritten Jugendlandtages mehr soziale Praktika und Auslandspraktika. Das ist richtig, aber auch politische Praktika – sogar auf kommunaler Ebene – müssen gefördert werden.

In Auslandspraktika lernen Jugendliche, die Welt nach ihren Vorstellungen mitzugestalten. Das ist gut. Praktika am Heimatort stärken aber zudem das Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinschaft und das Selbstbewusstsein, auf die eigene Heimat stolz sein zu können.

Foto: Albrecht E. Arnold; Das Grenzschild als Symbol für Heimat und Ferne

Foto: Albrecht E. Arnold; Das Grenzschild als Symbol für Heimat und Ferne

Jugendliche brauchen eine Aufgabe in der Gesellschaft, sonst könnten sie sich schnell ausgeschlossen fühlen und demokratieverdrossen werden.

Um dem entgegen zu wirken, ist es auch von großer Bedeutung, Praktika in der Politik stärker zu fördern und sie attraktiver zu machen. Jugendliche, die eine Praktikumsbescheinigung vorlegen, sollten in Bewerbungsverfahren Vorteile haben. So muss die Jugend eingegliedert werden. Praktika im Landtag, im Kreistag und auch im Bundestag sind notwendig. Die Jugendlichen sind die Grundpfeiler einer Nation und auf ihr muss das größte Augenmerk der Politker liegen.

Jugendlandtag fordert Förderung von Auslandspraktika

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